1) Aktuelle Veröffentlichungen der Kanzleimitglieder:

Körner, Äquivalenz und abhängige Erfindung, GRUR 2009, 97

Grohmann, Die Übertragungsfiktion für unbekannte Nutzungsrechte nach dem Zweiten Korb am Beispiel des Musikverlagsvertrags, GRUR 2008, 1056

 

2) Vorträge von Kanzleimitgliedern:

Dr. Ernst Wendler (zugleich Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht), Rechtliche Gestaltung einer externen Unternehmernachfolge, Vortrag  im Rahmen der Veranstaltung der IHK Stuttgart über die Möglichkeiten der externen Unternehmernachfolge am 30.09.2010. Mehr zum Inhalt entnehmen Sie bitte dem Auszug aus dem Skript.

Dr. Ernst Wendler (zugleich Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht), Vortrag  zum Thema "Rechtliche Gestaltung einer externen Unternehmensnachfolge", ARGE Handels- und Gesellschaftsrecht im Freiburger Anwaltsverein, 22.07.2010 ab 18:00 Uhr.

Dr. Ernst Wendler (zugleich Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht), Vortrag  zum Thema "Rechtliche Gestaltung einer erfolgreichen Übergabe", IHK Stuttgart, Bezirkskammer Böblingen, 20.07.2010, Beginn 19.00 Uhr. Mehr zu Inhalt und Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer. Zur Anmeldung benutzen Sie bitte das Formular.

Dr. Rolf Diekmann/ Dr. Arno Grohmann, Vortrag zum Thema Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht: Verträge mit Kreativen, Stuttgart, Haus der Architekten, 14.06.2010, 14.00 bis 18.00 Uhr. Mehr zu Inhalt und Anmeldung hier.

3) Aktuelle Rechtsentwicklungen:

Neues Urteil zur Health Claims-Verordnung (HCVO)

Das OLG Düsseldorf hat sich in einer neuen Entscheidung vom 23.03.2010 mit der Frage befasst, welche Aussage gesundheitsbezogene Angaben gemäß der HCVO sind. In diesem Zusammenhang stellt sich für Lebensmittelhersteller die wichtige Frage, ob jede Angabe zum körperlichen Wohlbefinden eine gesundheitsbezogene Angabe im Sinne der HCVO darstellt oder ob zwischen Aussagen zum allgemeinen und zum gesundheitsbezogenen Wohlbefinden differenziert werden muss.
weiterlesen

EU-Kartellrecht: Die Vertikal-Gruppenfreistellungsverordnung 2790/1999 und ihre Nachfolgeverordnung

Diese VO befasst sich mit der kartellrechtlichen Zulässigkeit von Vertriebsverträgen und untersucht einmal den Anwendungsbereich sowie die Regelungen, die die von der Gruppenfreistellungsverordnung beabsichtigte Freistellung vom Kartellverbot ausschließen.
weiterlesen

Hinweis zur "Deutschen Markenverlängerungs GmbH"

Dieses Unternehmen versendet Formulare für die Verlängerung von Marken, die wie amtliche Schreiben aufgemacht sind. Es handelt sich dabei entgegen diesem Eindruck um das Auftragsformular eines privaten Unternehmens, das gegen Entgelt Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Verlängerung von Marken erbringt.
weiterlesen

EuGH-Urteil zu Gewinnspielen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein wichtiges Urteil zur Frage gefällt, ob die Teilnahme an einem Gewinnspiel mit dem Erwerb einer Ware oder Dienstleistung gekoppelt werden kann. Nach § 4 Nr. 6 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) ist dies nach (noch) geltendem deutschen Recht unzulässig.
weiterlesen

Änderung des Markengesetzes – Widersprüche gegen jüngere Marken können künftig auf zusätzliche Gründe gestützt werden

Das Gesetz zur Vereinfachung und Modernisierung des Patentrechts (Patentrechtsmodernisierungsgesetz) tritt am 01.10.2009 in Kraft und bringt u.a. eine wichtige Änderung für Widersprüche, die beim Deutschen Patent- und Markenamt gegen vorläufige Markeneintragungen eingelegt werden können.
weiterlesen

Vorsicht auch bei wahrheitsgemäßer Abmahnung...

... wegen Verletzung eines Schutzrechts, insbesondere Patents, und bei wahrheitsgemäßem Schutzrechtshinweis: es droht der Vorwurf einer Herabsetzung oder Verunglimpfung der Kennzeichen oder Waren eines Wettbewerbers.
weiterlesen 

EU-Markenamt senkt Gebühren

Das EU-Markenamt hat zum 1.05.2009 seine Amtsgebühren deutlich gesenkt mit der Folge, dass die EU-Marke ein sehr kosteneffektives Schutzrecht darstellt. Die Marke erfasst alle 27 EU-Mitgliedsstaaten und die Amtsgebühren betragen nach der Ermäßigung, welche seit dem 1.05.2009 gilt, EUR 900. Damit ist der EU-Markenschutz auch für kleinere und mittlere Betriebe erschwinglich und wir bieten alle Dienstleistungen rund um die EU-Marke an (Anmeldung, Überwachung, Verlängerung, Widersprüche und Löschungsanträge gegen EU-Markenanmeldungen Dritter). Die Attraktivität der EU-Marke wird durch diese Gebührenermäßigung weiter steigen und umso wichtiger ist es, die eigenen Marken EU-weit schützen zu lassen.

Dr. Ekkehard Stolz

Neue Entwicklung im Domainrecht

Als Grundsatz gilt nach wie vor, dass eine Domainregistrierung kein Recht gegenüber Marken- oder Kennzeichenrechten des Berechtigten begründet. In einer neueren Entscheidung vom 24.04.2008, I ZR 159/05 (http://www.jurpc.de/rechtspr/20080192.htm) modifizierte der BGH diesen Grundsatz in der Weise, dass die Registrierung einer Domain wegen der Interessen zwischen dem Anmelder der Domain und dem Berechtigten des Kennzeichen- oder Markenrechts unter zwei Voraussetzungen keine Verletzung des Kennzeichen- oder Markenrechts des Berechtigten darstellt:

weiterlesen

Designs

Der Schutz des nicht eingetragenen Gemeinschaftsgeschmacksmusters nach Art. 11 GemeinschaftsGeschmMVO tritt nur ein, wenn dieses erstmals in der Gemeinschaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

weiterlesen

Haftungsbeschränkung in AGB und Transparenzgebot

OLG Celle beanstandet Haftungsbeschränkung auf Kardinalpflichten
 
In einem jüngst veröffentlichten Urteil vom 30.10.2008, 11 U 78/08 (http://www.jurpc.de/rechtspr/20080195.htm) hat das OLG Celle eine weithin übliche Formulierung in AGB für Haftungsbeschränkungen für intransparent und damit unwirksam erklärt.

weiterlesen

Unbekannte Nutzungsrechte und Widerspruchsrechte im neuen Urheberrecht – Rechtsverlust oder Rechtsgewinn für Rechtsinhaber?

Am 1. Januar 2008 ist das Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft (sog. Zweiter Korb) in Kraft getreten.

weiterlesen

 

Verhältnis zwischen vergleichender Werbung und Markenrecht

Ob die Verwendung einer fremden Marke in einem unlauteren Werbevergleich eine Markenverletzung darstellen kann, ist umstritten. Dahinter steht die Frage nach dem Konkurrenzverhältnis zwischen der Markenrichtlinie 89/104/EWG und der Werberichtlinie 84/450EWG (nach mehrfachen Änderungen mittlerweile neu verkündet als Richtlinie 2006/114/EG). Hierzu hat sich kürzlich der EuGH in seinem Urteil „O2 Bubbles“ vom 12.06.2008, C-533/06, geäußert (GRUR 2008, 698 ff. mit Anm. Ohly). Dabei ist das Gericht zu der Ansicht gelangt, dass die Werberichtlinie dem Markenrecht nur im Bereich zulässiger vergleichender Werbung vorgeht. Im Bereich unlauterer vergleichender Werbung verbleibt es dagegen bei der uneingeschränkten Anwendbarkeit des Markenrechts.

weiterlesen